21. April: Honigbewertung – Vortrag mit praktischer Übung

Mitmach-Seminar zur Honigbewertung

Nach einem Vortrag von Hubert Otto zur erfolgreichen Teilnahme an einer Honigbewertung werden wir gemeinsam eine solche simulieren. Bitte bringt dazu euren eigenen Honig mit. Durch diesen praktischen Teil möchten wir zuvor vermitteltes Wissen praktisch nachvollziehen. So sollen ein Verständnis für die erfolgreiche Teilnahme an einer Honigbewertung und mehr Transparenz hergestellt werden.

Wann
Samstag 21. April 2018, 10.00 bis ca. 16 Uhr

Wo
Landwirtschaftszentrum Haus Düsse, Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf

Kosten
10,- € (inkl. Mittagessen)

Anmeldeschluss
31. März 2018

Anmeldung an:

schulte.werner(at) gmx.de
Telefon: 02942-6120

Referent
Hubert Otto Stellvertretender Vorsitzender des LWL

Programm

  • Vortrag (1,5h): „Erfolgreiche Teilnahme an der Honigbewertung“, Referent: Hubert Otto.
  • Themen: Rückblich auf die Honigbewertung 2017, Bewertungskriterien, Besprechung der Ergebnisprotokolle
  • Praktischer Teil: Simulation einer Honigbewertung (Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit das zuvor Gelernte anzuwenden und selbst eine Honigbewertung vorzunehmen)
  • Fragerunde: Besprechung der internen Honigbewertung

Immer wieder „Völkersterben“ – hausgemacht oder Fremdeinwirkung?

Imker diskutierten im Haus Düsse

Im Haus Düsse (Bad Sassendorf) trafen sich am 11. Oktober 2014 fast einhundert Imkerinnen und Imker aus Nah und Fern, um ein Thema zu diskutieren, das seit vielen Jahren ausschließlich in den Medien zu existieren scheint. Organisiert wurde der Vortrag mit Diskussion von dem Imker Werner Schulte, Geseke-Ehringhausen. Vortragender war der Bochumer Imker Dr. Gerhard Liebig. Als Bienenwissenschaftler hat er drei Jahrzehnte lang den Einfluss der Umwelt auf die Entwicklung von Bienenvölkern untersucht.

Medien dramatisieren Bienensterben

Zu Beginn des Seminars zitierte der Referent aus dem am 26. September 2014 vom SWR ausgestrahstrahlten Dokumentarfilm „Warum sterben die Bienen?“. Der Film beginnt mit der Aussage eines, dass es eine Tatsache sei, dass weltweit die Anzahl der Bienenvölker dramatisch zurückgehe. Diese Behauptung findet sich auch in älteren Dokumentarfilmen (wie „MORE THAN HONEY“, „Tod im Bienenstock“), in Broschüren (wie von Greenpeace „Bye, Bye, Biene?“), in Aufsätzen (wie von der Stiftung Warentest „Wenn das Summen verstummt“) und in Flyern (wie vom BUND „Bienensterben stoppen! Pestizide – Gift für Mensch und Umwelt).

Weltweites Wachstum an Bienenvölkern

Dr. Liebig stellte eine Statistik der FAO vor, auf die jedermann, auch Filmemacher und Journalisten zugreifen können, nach der seit vielen Jahren die Anzahl der Bienenvölker weltweit ansteigt, besonders stark in Asien und dort in China. Von China wird behauptet, so auch DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 18/2014, in einigen Obstanbaugebieten müssen die Blüten mit der Hand bestäubt werden, weil es keine Bienen mehr gibt. Wie ist dann zu erklären, so fragt Dr. Liebig, dass die Apfelproduktion in China seit den 1980er Jahren stetig auf das Vierfache angestiegen ist bei relativ konstanter Anbaufläche? Weil die Handbestäubung so gut funktioniert? Oder weil die Völkerdichte in China inzwischen höher liegt als in den USA?

Umstrittenes Zitat von Albert Einstein

Dr. Liebig zitierte auch einen Philosophen, dass durch ständige Wiederholung die Lüge zwar nicht zur Wahrheit, aber zu einer „Tatsache“ wird. Diese Erkenntnis gelte für die gesamte Berichterstattung über Ausmaß, Ursachen und Folgen des „Bienensterbens“. Bezüglich der Folgen des „massenhaften“ „weltweiten“ „Bienensterbens“ war in der Vergangenheit auch sehr häufig ein Zitat von Albert Einstein zu lesen und zu hören, laut dem der Mensch nur noch vier Jahre zu leben habe, wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet. Dieses Zitat ist Quatsch, so Dr. Liebig. Als Beleg verwies er unter anderem darauf, dass der Erdteil Amerika vor seiner Entdeckung honigbienenfrei war, und es dort dennoch eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt gab. Der Film „MORE THAN HONEY“ trägt das Prädikat „besonders wertvoll“ und wird mit dem „Einstein-Zitat“ beworben.

Umstrittener Einsatz von Pestiziden

Die um Natur, Umwelt und Verbraucher besorgten Schützer haben übereinstimmend und häufig wortgleich die Intensive Landwirtschaft als Verursacher des Bienensterbens ausgemacht. Einen begründeten Anlass für diese Sichtweise lieferte das durch die Maisausaat Ende April 2008 ausgelöste Bienensterben im badischen Rheintal, das durch fehlerhaft gebeiztes Saatgut zustande kam und sich nicht wiederholt hat. Dr. Liebig war an der Erforschung der Ursachen und Folgen dieser Katastrophe beteiligt, bei der etwa 12.500 Bienenvölker geschädigt wurden. Kein Volk verstarb. Die geschädigten Völker hatten sich bis Juli 2008 wieder erholt. Mit diesem Vorfall ist die Saatgutbeizung in Verruf geraten und mit ihr die neuartigen Pestizide, insbesondere die Neonicotinoide. In einigen Studien wurde festgestellt, dass diese Insektizide wenn sie in subletalen Dosen an Einzelbienen verfüttert werden, das Orientierungsvermögen schwächen. Die kontaminierten Bienen sammelten angeblich weniger und fänden auch nicht mehr in ihren Stock zurück. Für Dr. Liebig steht zweifelsfrei fest, dass ein solcher Schaden bei sachgerechter Ausbringung von Pestiziden nicht auftritt. Auch würden durch Pestizideinsatz und Monokulturen die Anfälligkeit der Völker für Krankheiten und Parasiten nicht erhöht, wie es immer wieder behauptet wird.

Umstrittene grüne Gentechnik

Im langjährigen Durchschnitt werden in Deutschland jährlich etwa 100 Schadensfälle registriert, bei denen ungefähr 1000 Bienenvölker durch unsachgemäßen Pestizideinsatz geschädigt werden. Selten stirbt ein Volk dabei. Dennoch haben die Umweltverbände erreicht, dass einige Neonicotinoide in der EU vorläufig nicht mehr angewendet werden dürfen. Für viele „Experten“ ein Schritt in die richtige Richtung, für Dr. Liebig ein falscher Schritt. Er ist der Überzeugung, dass ohne Pflanzenschutz die Produktion von gesunden Lebens- und Futtermitteln nicht möglich ist. Die Saatgutbeizung wäre ökologisch verträglicher als das Spritzen. Noch besser wäre die Zucht von Pflanzen die resistent oder tolerant gegenüber Schädlingen und Krankheiten sind. Leider seien die Vorbehalte gegen die Einführung der Grünen Gentechnik, die wesentlich sicherer seien als die klassische Pflanzenzucht, in der Bevölkerung sehr groß. Sie wird besonders vehement von Umwelt- und Naturschützern vertreten.

10 Prozent Bienensterben im Jahr normal

Die Ausführungen von Dr. Liebig wurden auch in den Pausen lebhaft diskutiert. Der Referent hatte keine Pausen. Am Nachmittag ging er auch ausführlich auf das Sterben von Bienenvölkern im Winter ein. Ein Völkerverlust von durchschnittlich 10% wird als normal betrachtet, wobei in jedem Winter die Schwankungsbreite bei den ungefähr hunderttausend Bienenhaltern in Deutschland zwischen 0 und 100% liegt. Auch das ist nichts Besonderes. In vielen langjährigen Feldstudien wurde als Hauptursache die unzureichende Bekämpfung der Varroamilbe ausgemacht. Das wird auch in dem SWR- Film „Warum sterben die Bienen“ erwähnt und vom Filmemacher bezweifelt.

Lebhafte Diskussionen

Das zweifellos fachkundige Publikum im Haus Düsse stellte die Ausführungen von Dr. Liebig zu diesem Thema nicht in Zweifel. Nach dem Seminar demonstrierte er am späten Nachmittag an den im Außenbereich aufgestellten zehn Bienenvölkern der Ruhr-Universität Bochum wie eine zeitgemäße Varroabehandlung zu erfolgen hat. Sie ist in die „Spätsommer- und Herbstpflege“ integriert. Auf das Detail kommt es an. Völker gehen verloren, wenn es nicht gelingt, die besonders empfindlichen Winterbienen im Brutstadium vor übermäßig starkem Varroabefall zu schützen.

Autorin: Hela Mikkin, Dortmund

Lehrgang zur Königinnenzucht

+++ Diese Veranstaltung ist leider AUSGEBUCHT. Gerne kann ich Sie in eine Warteliste aufnehmen, damit Sie nachrücken können, wenn ein anderer Teilnehmer absagen sollte. +++

am 29. März 2014

von 9:30 bis ca. 16.00 Uhr

Dieser von mir angebotene und organisierte Lehrgang beinhaltet zwei Teile, einem theoretischen und einen praktischen. Der theoretische Teil wird auf „Haus Düsse“ stattfinden. Dort werde ich in einem Vortrag über folgende Themen informieren:

• Zuchtvolk aussuchen
• Zuchtrahmen bauen
• Näpfchen gießen
• Futterteig anfertigen
• EWK oder Kirchheimer vorbereiten
• Waben vorbereiten für Anbrüter bzw.
• Zuchtvolk oder Sammelbrutableger vorbereiten
• Pflegevolk aussuchen und vorbereiten

Termin: Samstag, 29.März 2014
„Haus Düsse“ in Bad Sassendorf – Ostinghausen

Beim praktischen Teil werden wir das im Theorieteil erworbene Wissen gemeinsam in die Praxis praktisch umsetzen. Den Termin und die weitere Vorgehensweise für diesen Teil legen wir am 29. März gemeinsam fest. Jede/r Teilnehmer/in kann unter meiner Anleitung seine/ihre Königin züchten. Den Praxisteil werde ich in Störmede durchführen. Wenn gewünscht, können die Zuchtvölker auf einem geschlossenen Grundstück bis zum Schlupf der Königinnen abgestellt werden.

keine Teilnahmegebühren. Anfahrt und Mittagessen müssen aber selbst bezahlt getragen werden.

Fortbildung BSV – Arbeiten mit dem BiG-Mobil

< Spezialkurs, Fortbildung Bienensachverständige >

Eine Kooperationsveranstaltung von:
KIV – Soest, KIV – Warendorf und KIV – Gütersloh

Referenten:
KIV Soest: Werner Schulte, Tel.: 02942 9749503 (vorrübergehend) und Werner Schriek, Tel.: 02952 9709135
KIV Warendorf: Udo Hartmann, und Michael Ruhe, Tel.: 02583 3798
KIV Gütersloh: Michael Schlangenotto, Tel.: 05241 55422

Wann:
Samstag, 14. September 2013
von 9.00 bis 16.00 Uhr

Bitte beachten:
Diese Fortbildung ist nur für Bienensachverständige des LV Westf. und Lipp. Imker e.V. Die Anmeldedaten werden geprüft. Sie erhalten keine weiteren Unterlagen – nur die elektronische Bestätigung.
Die Teilnehmer sollen durch diese Fortbildung in die Lage versetzt sein, die Desinfektion und Reinigung eines Bienenstandes wirkungsvoll und fachgerecht durchzuführen, zu organisieren, dazu Hilfskräfte anzuleiten und einzuweisen und die Maßnahme zu überwachen.

Programm:
09.00 – 10.00: Einführung und Vorstellung BiG-Mobil
10.00 – 11.00: Gruppenaufgabe (z.B. Desinfektion: Abkratzen und Abflämmen)
11.00 – 11.15: Pause und Wechsel der Station
11.15 – 12.15: Gruppenaufgabe (z.B. Desinfektion: Natronlauge)
12.15 – 13.15: Mittagspause
13.15 – 14.15: Gruppenaufgabe (z.B. Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger)
14.15 – 14.30: Pause und Wechsel der Station
14.30 – 15.30: Gruppenaufgabe (Arbeiten mit dem Dampfwachsschmelzer)
15.30 – 16.00: Abschlussbesprechung

Wichtiger Hinweis:
AlleTeilnehmenden müssen den Körper bedeckende Arbeitskleidung und zwingend Gummistiefel mitbringen, da die Arbeiten praktisch mit dem BIG-Mobil durchgeführt werden.

Kosten:
Lehrgangskosten fallen nicht an.

Veranstalter:
Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker e. V.
http://www.imkerakademie.de/veranstalter_58.html?terminID=543&PHPSESSID=28fff02807f797557397a721ef560079 | zum Veranstalter

Ort:
Haus Düsse, Landwirtschaftszentrum der LWK NRW
Ostinghausen
59505 Bad Sassendorf
http://www.imkerakademie.de/terminort_47.html?terminID=543&PHPSESSID=28fff02807f797557397a721ef560079 | Anfahrt

Max. Teilnehmer/innenzahl:
30 Personen

Bericht vom Lehrgang zur Magazinbetriebsweise

Dieser ganztägige Lehrgang zur „Magazinbetriebsweise“ fand am 16. Februar 2013 statt. 42 Teilnehmer/innen konnten begrüßt werden! Da die Imker/innen derzeit ihre Völker auf das neue Jahr vorbereiten, wurde dieser Lehrgang auch zeitnah zu den jetzt anstehenden Arbeiten durchgeführt. So kann das Gelernte sofort angewendet umgesetzt werden.

Nach einer Einführung wurden folgende Themen behandelt:

Entwicklungszeit im Frühjahr
Trachtzeit
Pflegezeit im Herbst

Die vorgestellte Betriebsweise ist eine der vielfältigen Betriebsweisen. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmer/innen einen fundierten Einblick in die von Expert/innen anerkannte „Magazinbetriebsweise“ zu geben.

Allen die am Kurs teilgenommen haben, möchte ich an dieser Stelle noch einmal für die rege Beteiligung danken und wünsche „volle Honigtöpfe“.

Versammlung der Bienenseuchen-Sachverständiger (BSV)

wann

Mittwoch 6. März 2013 um 19 Uhr

wo

Café Buddeus in Anröchte

www.hotelbuddeus.de/ | zur Website mit Anschrift und Wegbeschreibung

Tagesordnung

Rückblick auf das Jahr 2012
Ausgabe der Materialien für das Projekt der Futterkranzproben (FKP) 2013
Verschiedenes

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pro Imkerverein sollte mindestens ein BSV-Sachverständiger an der Versammlung teilnehmen. Sollte in einem Verein kein BSV-Sachverständiger teilnehmen können, wird darum gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass an seiner Stelle ein Vertreter/eine Vertreterin teilnimmt.

Vortrag

Sehr geehrte Imker/innen,

während unserer Fortbildung zum BIG wurden wir auf folgenden Vortrag zur Lebensmittelhygiene aufmerksam gemacht.

„Lebensmittelhygiene in der Imkerei“

Samstag den, 06.Oktober 2012 um 15.00 Uhr

Landgasthof Vogt

Lange Straße 44

59505 Bad Sassendorf (1,9 km von Haus Düsse enfernt)

Referentin: Frau Marlene Backer-Struß

Programm:

„Regionaler Honig, d.h. Honig vom Imker aus der Nachbarschaft erziehlt gute bis sehr gute Preise. Der Kunde sucht Qualität und ist bereit, für hochwertigen Honig aus der Region tiefer in die Tasche zu greifen. Diese Chancesollte sich kein Imker entgehen lassen.

Nur der versierte und fachkundige Imker ist in der Lage, einen qualitativ hochwertigen Honig zu vermarkten. Er weiß, dass Maßnahmen zur Lebensmittelgygiene wesendlich zu einer guten Honigqualität beitragen.

Wie vermeide ich Fussel im Honig, wie reinige ich Gläser ind Deckel und worauf ist bei der persönlichen Hygiene zu achten? Auf diese und weitere Fragen geht Frau Backer-Struß in ihrem Vortrag ein und gibt Tipps zur Vermeidung von Hygienefehlern bei der Honigernte, beim Schleudern und beim Lagern von Honig.

Frau Backer Struß ist Imkerfachberaterin in der Bienenkunde in Münster. Sie ist Diplom – Oecotrophologin und vertritt seid Jahren das Gebiet der Lebensmittelhygiene, Qualitätssicherung und Direktvermarktung an der Landwirtschaftskammer NRW.“

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schulte

Referent: Frau Marlene Backer-Struß

Termin: Samstag den 06.Oktober 2012 um 15.00 Uhr.

Veranstaltungsort: Landgasthof Vogt

Lange Straße 44

59505 Bad Sassendorf (1,9 km von Haus Düsse entfernt)

Tel.: 02945 2232

Lebensmittelhygiene in der Imkerei

BSV – Obmann des KIV Soest

Werner Schulte